Sonderausstellung "Wahlkampf radikal“ Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Mittwoch, 18. März 2026 - 15 Uhr - Haus der Geschichte Stuttgart
Die Ausstellung zeigt, wie extreme Kräfte und Erzählungen Wahlkämpfe in Baden-Württemberg stark beeinflussten — und Erfolg hatten: Die linksextremistische KPD zog 1952 in den Landtag ein. 1968 kam die rechtsextremistische NPD ins Stuttgarter Parlament. Gleich zwei Mal, 1992 sowie 1996, gelang dies den rechtspopulistischen „Republikanern“. Die Ausstellung zeigt, wie diese Parteien Wahlkampf in Baden-Württemberg betrieben und was gemäßigte politische und gesellschaftliche Kräfte dem entgegensetzten. Wie sahen die Strategien gegen den Extremismus aus? Engagierter Protest driftete teilweise selbst ins Radikale ab. Die etablierten Parteien hielten mal mit klarer Abgrenzung und Argumenten dagegen, mal übernahmen sie Themen der Extremisten. Die schärfste rechtliche Maßnahme, das Parteiverbot, beendete die Existenz der KPD.
Am Mittwoch, den 18. März 2026, von 15 bis 16 Uhr führte uns Frau Stützle durch diesen Teil ihres Hauses in Stuttgart.