Lothar Binding
Wie kann der Ukrainekrieg beendet werden? Wie ist die Bedrohung Europas durch Russland einzuschätzen? Was ist nötig, um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas zu sichern? Wie kann eine gigantische Aufrüstung finanziert und ein neues Wettrüsten verhindert werden? All diese Fragen erörtert ein Papier mit dem Titel „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“. Der Diskussionsimpuls von Ralf Stegner, Rolf Mützenich und anderen unter der Bezeichnung „SPD-Friedensmanifest“ hatte Ende Juni vor und auf dem SPD-Parteitag in Berlin für großes Aufsehen und kontroverse Diskussionen gesorgt.
Angesichts der gegenwärtigen friedenspolitischen Herausforderungen verdient das SPD-Friedensmanifest aus Sicht der Friedensinitiative Kirchheim u. Teck eine seriöse, unaufgeregte Diskussion. Gelegenheit dazu gibt sie mit einer Veranstaltung am Freitag, 19. September um 19.30 Uhr im Vogthaus (Widerholtstr. 4) mit Lothar Binding, einem prominenten Unterzeichner des „Manifests der SPD-Friedenskreise“. SPD-„Urgestein“ Lothar Binding ist seit 1966 SPD-Mitglied, hat von 1998 bis 2021 den Wahlkreis Heidelberg im Bundestag vertreten und ist seit 2017 Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus.