Proteste sind Ausdruck gelebter Demokratie. Sie zeigen, dass Menschen sich einmischen, wenn sie gehört werden wollen. Die Ausstellung “Hände weg vom Lohrmannskeller“ wirft einen vielschichtigen Blick auf die Protestkultur in Kirchheim unter Teck von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Im November 1981 wurde der Lohrmannskeller symbolisch zu Grabe getragen. Bei dem Protest gegen den Abriss der Gaststätte Lohrmannskeller auf dem Milcherberg versammelten sich vor allem Jugendliche und junge Erwachsenen aus Kirchheim, um ihren Unmut gegen den Abriss lautstark kundzutun.
Stefanie Schwarzenbek M.A., Leiterin der Städtischen Museums und Kuratorin der Ausstellung stellt in einer einstündigen Führung die größten Proteste dar, die Kirchheim in vergangener und gegenwärtiger Zeit bewegt haben.
Aufgrund der Räumlichkeiten im Museum ist die Anzahl der Teilnehmer auf 20 Personen beschränkt. Für die Führung müssen zudem 2,50 Euro erhoben werden. Deswegen ist eine Anmeldung bei h.gregor@t-online.de oder unter www.spd-kirchheim.de notwendig.
Im Anschluss an die Führung ist ein Besuch im Schlosscafé Walters möglich.
Bildrechte Städtisches Museum Kirchheim