Standpunkt:

Das Alte Wachthaus in Kirchheim muss Eigentum der Stadt bleiben.

Gespeichert am Sa, 27.10.2018 - 10:00 Uhr

In seiner Haushaltsrede für die CDU hat Stadtrat Rose  angekündigt, dass die CDU Fraktion 2019 den Verkauf des Wachthauses beantragen wird. Dies wird die Kirchheimer SPD Stadtratsfraktion einstimmig ablehnen.

An dieser herausragenden Eingangssituation zu unserer historischen Altstadt muss die Stadt auch in Zukunft bestimmen können was sich entwickeln darf und was nicht. Deshalb darf das Wachthaus nicht verkauft werden, erklären Marianne Gmelin, Marc Eisenmann, Tonja Brinks, Bodo Schöllkopf, Walter Aeugle, Arne Knoblauch und ich. Wir sind es unseren Kindern und Enkel schuldig unser kulturelles und historisches Erbe für die nächsten Generationen zu bewahren. Deshalb müssen die herausragendsten Gebäude im Besitz der Stadt und damit im Besitz der Bürgerinnen und Bürger verbleiben. Und dazu gehört neben dem Rathaus, dem Max-Eyth Haus, dem Spital, dem Kornhaus für die SPD in Kirchheim auch das Wachthaus.

In Zeiten hervorragender Stadtfinanzen darf das städtische Tafelsilber auf gar keinen Fall verkauft werden. Zwar stimmt es, dass das Wachthaus aufwendig saniert werden muss, doch dem stehen zuverlässige Pachteinnahmen entgegen, so dass es für die Kirchheimer SPD Fraktion keinen Grund dafür gibt das Wachthaus zu veräußern. Wir sind davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das genauso sieht.

Bereits in dem 2015 gedrehten Film "Anne Kenner zeigt sein geliebtes Kirchheim" erkläre ich gleich zu Beginn, warum das Wachthaus auf gar keinen Fall verkauft werden darf. Daran hat sich bis heute nichts geändert.