Mahnwache: Kirchheimer Jusos fordern Garantie auf Freiwilligkeit

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Marktplatz

Angesichts des aktuellen Gesetzentwurfs der Bundesregierung zum Wehrdienst rufen die Kirchheimer Jusos – die SPD-Jugendorganisation – zu einer Mahnwache am Freitag, 5. Dezember um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz auf.

Am 5. Dezember soll der Gesetzentwurf zum neuen Wehrdienstgesetz im Bundestag beschlossen werden. Dieser setzt vorerst auf Freiwilligkeit. Jedoch wird sich vorbehalten, eine „Bedarfswehrpflicht“ einzuführen, sollten sich nicht genug junge Menschen freiwillig für den Dienst an der Waffe melden. Zwar befürworten sie den prinzipiellen Ansatz des Gesetzentwurfs, doch ebendieses Schlupfloch zurück zu einer Pflicht sehen die Kirchheimer Jusos kritisch und möchten dem mahnen – unterstützt von der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK) Neckar-Fils. Sie fordern eine Garantie der Freiwilligkeit des Wehrdienstes. Statt mit Quoten und der Drohung auf Einzug Jugendliche unter Druck zu setzen, muss die Attraktivität von Diensten verbessert werden.

Marc Eisenmann bringt für die SPD-Fraktion die Haushaltsrede in die Gemeinderatssitzung ein.
Die SPD-Fraktion bei ihrer Sonderfraktionssitzung im Alten Forstamt vor dem Kirchheimer Schloss.
Gemeinsame Klausur des Vorstands und der Fraktion

Kirchheimer SPD Fraktion informiert über den Kirchheimer Haushaltsplan

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Gegenüber des Rathaus

Städtische Haushalte in Höhe von deutlich über 100 Millionen Euro aufzustellen ist in Zeiten sinkender Steuereinnahmen bei gleichzeitig steigenden Ansprüchen wahrlich kein Zuckerschlecken. Was ist wünschenswert? Was ist absolut notwendig? Worauf können, ja müssen wir in Zukunft verzichten?

Die Liste der Hausaufgaben ist lang: Kinderbetreuung, Schulsanierungen, marode Brücken, ÖPNV, Stadthalle, Feuerwehr, Sporthallen, Klima, Wohnen, attraktive Sport, Kultur, Ehrenamt,  Innenstadt, Arbeitsplätze, Digitalisierung usw. usw.

Die SPD Stadträte und Stadträtinnen Marc Eisenmann, Andrea-Helmer Denzel, Marianne Gmelin Stefan Gölz, Michael Faulhaber und Andreas Kenner freuen sich auf Kritik und Anregungen aus der Bürgerschaft.

AG 60 plus:

Ausstellung „Hände weg vom Lohrmannskeller – Proteste in Kirchheim unter Teck“

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Donnerstag, 23. Oktrober 2025 - 15 Uhr - Literarisches Museum im Max-Eyth-Haus

Proteste sind Ausdruck gelebter Demokratie. Sie zeigen, dass Menschen sich einmischen, wenn sie gehört werden wollen. Die Ausstellung “Hände weg vom Lohrmannskeller“ wirft einen vielschichtigen Blick auf die Protestkultur in Kirchheim unter Teck von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Im November 1981 wurde der Lohrmannskeller symbolisch zu Grabe getragen. Bei dem Protest gegen den Abriss der Gaststätte Lohrmannskeller auf dem Milcherberg versammelten sich vor allem Jugendliche und junge Erwachsenen aus Kirchheim, um ihren Unmut gegen den Abriss lautstark kundzutun.

Einladung:

Kontrovers diskutiert – das SPD-Friedensmanifest

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Vogthaus

Angesichts der gegenwärtigen friedenspolitischen Herausforderungen verdient das SPD-Friedensmanifest aus Sicht der Friedensinitiative Kirchheim u. Teck eine seriöse, unaufgeregte Diskussion. Gelegenheit dazu gibt sie mit einer Veranstaltung mit Lothar Binding, einem prominenten Unterzeichner des „Manifests der SPD-Friedenskreise“. SPD-„Urgestein“ Lothar Binding ist seit 1966 SPD-Mitglied, hat von 1998 bis 2021 den Wahlkreis Heidelberg im Bundestag vertreten und ist seit 2017 Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus.

AG 60 plus:

Freilichtmuseum Beuren mit Erlebnisführung: "Kann das denn wahr sein?"

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Donnerstag, 7. August 2025 - 15 Uhr - Freilichtmuseum Beuren

„Wo trefflicher entdeckst du schwäbische Pracht und schwäbische Sparsamkeit?“

Ob „Bauernschloss“ oder Tagelöhnerhaus, ob Weberhaus oder Fotoatelier, ob Schafstall oder Back- und Waschhaus: Die Gebäude im Freilichtmuseum in Beuren vermitteln eine interessante Bandbreite an Geschichten aus dem Dorfalltag vergangener Zeiten. Sie wurden aus verschiedenen Dörfern des Mittleren Neckarraums und der Schwäbischen Alb hierher umgesetzt. Gästeführerin Gabi Goebel begleitete uns durch das weitläufige Museum und einige ausgesuchten Häuser.

AG 60 plus:

„Fryheit unter Teck 1525" Stadtarchivar Dr. Frank Bauer

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Donnerstag, 12. Juni 2025 - 15 Uhr - Dreikönigskeller Kirchheim

1525 befand sich Deutschland in Aufruhr. In einem Akt der Selbstermächtigung legten die Bauern auf dem Land und die Handwerker in den Städten in weiten Teilen des Landes ihre Arbeit nieder und schlossen sich gewaltigen Protestzügen an. Sie beriefen sich auf ein politisches Manifest, das an den Grundfesten der politischen und sozialen Ordnung rüttelte – die 12 Artikel von Memmingen. Von Freiheit war darin die Rede, von einem Ende der Leibeigenschaft, von politischer Mitbestimmung und Teilhabe. Das Symbol der Unterdrückung in unserer Gegend, die Burg Teck, ging am 3. Mai 1525 in Flammen auf. Von dieser Zeit, den Motiven und Zielen der Aufständischen berichtete Dr. Frank Bauer am 12 Juni 2025, bei der AG.